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News

News 2014

Ratgeberbroschüre zum Datenmanagement:
"Auffinden-Zitieren-Dokumentieren"

Eine auf die Sozial- und Wirtschaftwissenschaften ausgerichtete Ratgeberbroschüre informiert prägnant darüber,
• wie man relevante Forschungsdaten findet,
• wie man sie richtig zitiert,
• was beachtet werden muss, um Forschungsdaten zu archivieren.
Die Broschüre wurde vom Leibniz Informationszentrum Wirtschaft (ZBW), dem Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS) und dem Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der deutschsprachigen Ökonomenvereinigung „Verein für Socialpolitik (VfS)" veröffentlicht: http://www.auffinden-zitieren-dokumentieren.de/
(12.09.2014)

Neue Publikationsformate und -strukturen in der Psychologie.
Vortag auf dem 49. DGPs-Kongress in Bochum

Vor dem Hintergrund der jüngeren Debatten um die Replizierbarkeit psychologischer Forschungsergebnisse, fragwürdige Forschungspraktiken und Unzulänglichkeiten der Wissenschaftskommunikation wird mehr Transparenz durch die Veröffentlichung psychologischer Forschungsdaten, Skripte und anderer Materialien gefordert.
Aber welche Anforderungen sind an die innerhalb der Psychologie benötigte informationstechnologische Infrastruktur zu stellen, damit tatsächlich mehr Transparenz entsteht?
In dem Vortrag Neue Publikationsformate und -strukturen in der Psychologie, der innerhalb der Session Methodische Überlegungen zum Publikationsprozeß auf dem 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) in Bochum stattfindet, soll dieser Frage nachgegangen werden. Weiterhin wird ein Überblick gegeben, welche Infrastrukturangebote gegenwärtig bereits zur Verfügung stehen und wo die Vorteile und Schwächen der bestehenden Lösungen liegen. Dabei werden auch die Erfahrungen am Forschungsdatenzentrum PsychData einfließen.
Der Vortrag findet am Mo., 22.09. um 17:00h in HZO 100 statt. http://www.dgpskongress.de/...anker_session_155511
(05.09.2014)

Forschungsethik in der Sportwissenschaft
Diesem Thema widmete sich die 9. dvs-Sommerakademie für den sportwissenschaftlichen Nachwuchs, die vom 3. bis 8. August 2014 in Heidelberg stattfand. Durch eine zunehmende Anzahl von öffentlich bekannt gewordenen Betrugsfällen (Plagiate, Datenfälschungen, Mehrfacheinreichungen von Manuskripten etc.) sind verschiedene Aspekte des wissenschaftlichen Forschens in die Diskussion geraten. In diesem Zusammenhang relevante Themenschwerpunkte wurden auf der dvs-Sommerakademie in Vorträgen, Seminaren und Workshops betrachtet und diskutiert: Umgang mit qualitativen Daten, Publikationsstrategien, Ethikanträgen, aktuelle Wissenschafts-„Skandale“ und die Folgen, Leitung von Forschergruppen, u.a..
In einem Seminar mit anschließendem Workshop wurde von PsychData eine Einführung zu Datenmanagement und Data Sharing gegeben:
Datenmanagement und Data Sharing: Eine Einführung
(12.08.2014)

Forschungsdaten einer EEG-Studie zur auditiven Wahrnehmung verfügbar
Aktuelle theoretische und computationale Modelle gehen davon aus, dass das menschliche Gehirn eintreffende Reize antizipieren muss, um zu einer sinnvollen und kohärenten Wahrnehmung in der Lage zu sein. Aber wie werden eintreffende Stimuli im Gehirn antizipiert? In einer EEG-Studie der Arbeitsgruppe "Kognitive einschließlich Biologische Psychologie" an der Universität Leipzig konnte von Iria SanMiguel und Kollegen gezeigt werden, dass menschliche auditive Verarbeitung auf der Präaktivierung geräuschspezifischer Aktivierungsmuster im Gehirn beruht. Die Forschungsdaten zur Studie können über PsychData bezogen werden.
http://dx.doi.org/10.5160/psychdata.slia09hu07
(28.07.2014)

Call for Papers: Special Issue on Open Data of the British Journal of Educational Technology (BJET)
This special issue gives authors the opportunity of making their data sets more discoverable through the publication of a peer reviewed data paper in a major journal like BJET . The BJET provides readers with the widest possible coverage of developments in international educational and training technology. The data papers complement the formal research paper that contains novel analyses or ground breaking conclusions. The benefits for authors will be:
• An additional citable reference from your work leading to increased citations
• Greater discoverability for your work
• Opportunities for future collaboration with others who wish to extend your work.
The data paper itself gives the information about where and under what conditions the data can be accessed.Data sets may be made openly available through an institutional repository or via a research data center like PsychData.

Key dates:
Initial submission of manuscripts: 31st October 2014
Final versions to be received by: 1st Match 2015
BJET: Call for Papers
(04.07.2014)

Verarbeitung von Sprache im Gehirn: Umfangreicher Rohdatensatz veröffentlicht
Der Psychologe Professor Michael Hanke von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Dr. Jörg Stadler vom Leibniz Institut für Neurobiologie und Kollegen machen den bislang umfangreichsten Rohdatensatz zur Sprachverarbeitung im Gehirn frei zugänglich. Die Daten stammen aus einer Studie, in der sich Versuchspersonen eine Hörfilmversion des Klassikers Forrest Gump anhörten, während mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) ihre Hirnaktivität gemessen wurde. Neben den fMRT-Daten zur Verarbeitung von Sprache, Musik, Emotionen, Erinnerungen und bildlicher Vorstellungen werden auch anatomische Beschreibungen der Gehirne sowie Messwerte über Atmung und Herzschlag bereitgestellt.
Um interdisziplinäre Forschungsprojekte zu fördern, hat das Magdeburger Center for Behavioral Brain Sciences ein Preisgeld von 5000 Euro für die beste Nutzung des veröffentlichten Datensatzes ausgelobt.
Er steht sowohl interessierten Forschern als auch der Öffentlichkeit zur Verfügung unter
http://www.studyforrest.org/
(03.06.2014)

Big Data und die Medizin – Durch Datensammeln zu besserer Gesundheit?
Zu diesem Thema findet am 07. Mai 2014 in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft Berlin eine Podiumsdiskussion statt, die gemeinsam von Leibniz-Gemeinschaft und Inforadio (rbb) organisiert wird.
Big Data - das technische Zusammenführen großer Datenmengen - soll neue Erkenntnisse generieren und Forschungen ermöglichen. Gerade im Bereich Medizin und Gesundheit werden hier große Chancen gesehen, aber auch große Befürchtungen geäußert.
Welche Auswirkungen haben Statistiken, ihre Vorannahmen und die Art, wie sie zustande kommen, auf Therapien und politische Entscheidungen? Welchen praktischen Nutzen generiert Big Data wirklich auf dem Feld der Gesundheit? Um diese und weitere Fragen wird es in der Podiumsdiskussion gehen.
Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen, den Diskutanten und dem Ausstrahlungstermin im Radio finden Sie unter: http://www.leibniz-gemeinschaft.de/[...]/podiumsdiskussion-big-data-und-die-medizin/
(28.04.2014)

Präsentationen der 6. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (KSWD) online
"Daten nutzen - Wissen schaffen" - unter diesem Motto fand die 6. KSWD des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) am 20./21. Februar in Berlin statt. Die Präsentationen, die sich mit verschiedenen Aspekten des Umgangs mit den wachsenden und für die Wissenschaft zugänglichen Datenmengen beschäftigten, sind online verfügbar unter
http://ratswd.de/6kswd/konferenz/praesentationen/
Wie die Visibilität von Forschungsdaten erhöht werden kann, wurde am Beispiel der Psychologie in folgendem Vortrag dargestellt:
http://ratswd.de/6kswd/.../E-6KSWD_RatSWD_Dehnhard.pdf
(14.03.2014)

Journal of Open Psychology Data (JOPD) publiziert "data papers" zu psychologischen Forschungsdaten
Das JOPD veröffentlicht Beschreibungen von Forschungsdatensätzen aus der Psychologie mit hohem Nachnutzungspotential. Diese sogenannten „data paper“ werden peer-reviewed und können sowohl Forschungsdaten von bisher unveröffentlichten Studien beschreiben, als auch Daten, deren Ergebnisse bereits publiziert wurden. Durch die Zusammenarbeit mit professionellen Datenrepositorien wird die langfristige Archivierung und Bereitstellung der Forschungsdaten sichergestellt.
Mehr Informationen unter
http://openpsychologydata.metajnl.com/
(13.01.2014)

News 2013

Entwicklung der Schriftsprachkompetenz: Weitere Datensätze der Münchner LOGIK-Studie bereitgestellt
Die Entwicklung der Schriftsprachkompetenz wurde im Rahmen der Münchner Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen (LOGIK) über eine Zeitspanne von 18 Jahren untersucht. Dabei interessierten sowohl die Stabilität individueller Unterschiede als auch der Einfluss von Vorläuferfertigkeiten auf das Lesen und Rechtschreiben. Es werden 17 Forschungsdatensätze zu den Untersuchungen der Schriftsprachkompetenz bereitgestellt.

Die LOGIK-Studie ist eine breit angelegte Untersuchung zur differentiellen Beschreibung von Entwicklungsverläufen kognitiver Kompetenzen und persönlicher Merkmale. Sie umfasst insgesamt 9 verschiedene Entwicklungsbereiche, darunter u.a. Intelligenz, Schriftsprachkompetenz, Gedächtnis, soziale Kompetenz und moralisches Urteilen und Handeln. Die Forschungsdaten der verschiedenen Untersuchungsbereiche werden in PsychData aufbereitet und dann für die wissenschaftliche Forschung und Lehre verfügbar gemacht.
Weitere Informationen zu den bereitgestellten Daten finden Sie unter
http://dx.doi.org/10.5160/psychdata.srwg05lo30
(12.12.2012)

Forschungsdaten einer Szientometrie-Studie zu deutschsprachigen psychologischen Forschern verfügbar
Anhand von Datenbankabfragen im Web of Science und in PSYNDEX wurde der Zusammenhang von Forschungsleistungen mit spezifischen Konfigurationen individueller und organisationaler Merkmale untersucht. Erwartungskonträr hohe Publikationszahlen wurden bei weiblichen Forschern in großen Instituten mit hohem Anteil Habilitierter gefunden. Forscher mit einer hohen Zahl von Publikationen in großen Instituten mit geringem Anteil Habilitierter erhielten eine - ebenfalls erwartungskonträre - hohe Anzahl von Zitationen. Auch für weitere spezifische Merkmalskonfigurationen wurden vom Erwartungswert abweichende bibliometrische Kennwerte gefunden.
Die Forschungsdaten können über PsychData bezogen werden.
Nähere Informationen zur Studie finden sich hier:
http://dx.doi.org/10.5160/psychdata.brhs11me22
(09.12.2012)

Researcher's Willingness to Submit Data for Data Sharing: A Case Study on a Data Archive for Psychology
Die aktuelle Publikation von PsychData stellt die verschiedenen Akquisitionsmaßnahmen dar, die - besonders zu Beginn des Archivs - durchgeführt wurden, um eine qualifizierte Datenbasis als Archivbestand zu gewinnen. Die erfolgten Rücklaufquoten sind eher gering, ähneln aber denen, die andere Autoren für das Fach Psychologie berichten. Mögliche Gründe für die offensichtliche Zurückhaltung beim Data Sharing werden diskutiert.
Die Publikation ist verfügbar unter:
http://dx.doi.org/10.2481/dsj.12-037
(05.12.2013)

LIBREAS-Ausgabe zum Thema "Forschungsdaten-management" erschienen
Die neueste Ausgabe der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fachzeitschrift LIBREAS widmet sich dem Thema "Forschungsdaten, Metadaten, noch mehr Daten." Die vielfältigen Beiträge geben einen Überblick über unterschiedliche Aspekte des Forschungsdatenmanagements.
http://libreas.eu/ausgabe23/inhalt.htm/
(23.10.2013)

Wiki forschungsdaten.org bündelt Kompetenzen zum Umgang mit Forschungsdaten
Im Rahmen der aktuell laufenden internationalen Aktionswoche Open Access Week 2013 geht das Wiki forschungsdaten.org online. Ziel des Wikis ist es, Forschenden und Infrastruktureinrichtungen wie Datenzentren und Bibliotheken eine Plattform für den Informationsaustausch zu bieten. Zu dessen Initiatoren gehören verschiedene von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekte, die sich mit der Realisierung der Forschungsdateninfrastruktur befassen. Die Weiterentwicklung des Wikis soll im Rahmen des DFG-Projektes re3data.org in Kooperation mit der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) erfolgen. Alle Inhalte stehen unter einer offenen Lizenz und sind somit nachnutzbar. Mitarbeit am Wiki und Unterstützung bei der Weiterentwicklung sind willkommen: http://www.forschungsdaten.org
(21.10.2013)

PubMan Days 2013 am 23/24.Oktober in München
Unter dem Schwerpunktthema "Publikationen und Forschungsdaten" finden die alljährlichen PubMan Days der Max Planck Digital Library am 23. und 24. Oktober in München statt.
Die Repository Software PubMan ist eine Anwendung, die es Forschungsorganisationen ermöglicht, Publikationsdaten nachhaltig zu speichern, zu verwalten und mit ergänzenden Materialien anzureichern sowie für andere Webdienste zur Verfügung zu stellen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, die Teilnehmeranzahl allerdings auf 60 Personen begrenzt.
Weitere Informationen unter
http://pubman-days.mpdl.mpg.de/
(25.09.2013)

Aktualisierte und erweiterte Version des PsychData-Handbuchs verfügbar
Das PsychData-Handbuch zu Datenmanagement und Data Sharing in der Psychologie ist umfassend erweitert und aktualisiert worden. Neben einem grundlegenden Überblick über konzeptuelle Grundlagen des Datenmanagements beinhaltet es einen speziell auf die Psychologie angepassten Datenmanagement-Leitfaden. Anhand der detaillierten Ausführungen werden Grundkenntnisse vermittelt, wie Forschungsdaten professionell dokumentiert und archiviert werden können. Außerdem wird die Dokumentation und Vorbereitung von Forschungsdaten zur Übergabe an PsychData erläutert.
Das neue PsychData-Handbuch finden Sie hier:
http://www.psychdata.de/downloads/PsychData-Handbuch_2013.pdf
(18.09.2013)

Ausschreibung für Posterpräsentationen auf der 6. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (KSWD)
Arbeiten Sie mit Forschungsdaten aus dem psychologischen Datenarchiv PsychData oder mit anderen Forschungsdaten eines akkreditierten Datenzentrums?
Dann haben Sie die Gelegenheit, Ihre Arbeit einem fachkundigen Publikum vorzustellen!
Jungwissenschaftler, die ihre innovativen Forschungsergebnisse auf der 6. KSWD des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten am 20./21. Februar 2014 im Umweltforum Berlin präsentieren möchten, können bis zum 30. November 2013 ihr Poster einreichen.
Weitere Informationen zur Ausschreibung unter
http://ratswd.de/dl/downloads/RatSWD-Posterausschreibung_6KSWD.pdf
(12.08.2013)

PsychData-Vortrag auf der European Conference on Data Analysis (ECDA) in Luxembourg, 10-12 Juli
Die von der Gesellschaft für Klassifikation (GfKl) und der Société Francophone de Classification (SFK) organisierte European Conference on Data Analysis (ECDA) wird mit einem vielfältigen wissenschaftliche Programm mit Schwerpunkt auf interdisziplinärer Forschung und Theorie-Praxis-Transfer vom 10-12. Juli an der Universität Luxemburg stattfinden.
In dem Vortrag "PsychData: A resource for analyzing psychological data" wird ein Überblick gegeben über die von PsychData bereitgestellten psychologischen Forschungsdaten. Es wird erläutert, wie Forschungsdaten von PsychData bezogen werden können, sowie Anwendungsbeispiele präsentiert.
Der Vortrag ist Teil der Session "Psychology"
am Mi., 10.07.2013
16:50h - 18:30h in A 16.
https://www.conftool.com/gfkl2013/...
(09.07.2013)

Vorstellung des PsychData-Dokumentationstools auf der Tagung experimentell arbeitender Psychologen (TeaP)
Das von PsychData entwickelte Dokumentationstool wird auf der 55. TeaP in Wien in dem Beitrag "An online service to help manage primary research data" vorgestellt. Dieses webbasierte Tool ermöglicht es Forschern, quantitative psychologische Daten umfassend anhand von Kodebüchern und studienbeschreibenden Metadaten zu dokumentieren und langfristig zu archivieren. Außerdem bestehen die Optionen, die Daten mit anderen, ausgewählten Forschern zu teilen oder die Daten an das PsychData-Archiv zu übergeben, wo sie der scientific community allgemein bereitgestellt werden können. Die einzelnen Funktionen des Tools werden in dem Beitrag demonstriert.

An online service to help manage primary research data
Thematic session: Psychological research methods I
Di., 26.03.2013
8:30h - 9:45h in HS I

Mehr Informationen zur TeaP finden Sie unter
http://www.teap.de/index.php/teap/vienna
(08.03.2013)

RatSWD Working Paper 214: Stärkung der Forschungskooperation und des Datenmanagements in der Psychologie mit PsychData
Das RatSWD Working Paper informiert über das Forschungsdatenzentrum PsychData, seine Entstehung, Ziele und Inhalte sowie seine Dienstleistungen. Zwei grundlegende Prinzipien von PsychData sollen dabei verdeutlicht werden: Zum Einen die Orientierung an den fachspezifischen Anforderungen der Psychologie, zum Anderen der Anspruch, ein hohes Qualitätsniveau zu gewährleisten.
Der Beitrag ist erschienen in R. Altenhöner und C. Oellers (Hrsg.), Langzeitarchivierung von Forschungsdaten. Standards und disziplinspezifische Lösungen und nun als eigenständige Veröffentlichung auch open access zugänglich:
http://www.ratswd.de/download/RatSWD_WP_2013/
RatSWD_WP_214.pdf

(04.02.2013)

Buchveröffentlichung: "Langzeitarchivierung von Forschungsdaten"
In dem von R. Altenhöner und C. Oellers herausgegebenem Werk werden Konzepte und Standards der Forschungsdatenarchivierung erläutert sowie deren Umsetzung in die Praxis anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Disziplinen dargestellt. Für die Psychologie werden exemplarisch die Strukturen und Arbeitsabläufe des psychologischen Datenarchivs PsychData beschrieben. Das Buch bietet interessante Informationen für Infrastruktureinrichtungen, Fachbibliotheken, Archive, Wissenschaftler und alle, die mit der Bereitstellung von Datenbeständen beauftragt sind. Es kann über die Geschäftsstelle des Ratswd bezogen werden:
http://www.ratswd.de/publikationen/langzeitarchivierung-von-forschungsdaten
(23.01.2013)

News 2012

Forschungsdaten zur Studie "Altern und Lebenserfahrung im Erwachsenenalter (ALLEE)" verfügbar
In der ALLEE-Studie wurde die empirische Brauchbarkeit des Metamodells der "Selektiven Optimierung mit Kompensation" (SOK, Baltes, 1998; Baltes & Carstensen, 1999) untersucht. Die Befunde bestätigten, dass Individuen entwicklungsbezogene Herausforderungen besser meistern können, wenn sie Komponenten des SOK-Metamodells einsetzen. Insgesamt nahmen 480 Erwachsene im Alter zwischen 20 und 90 Jahren (geschichtet nach Alter und Geschlecht) an der Untersuchung teil. Die Forschungsdaten beinhalten neben den SOK-Variablen auch Angaben aus verschiedenen Erhebungsinstrumenten zu Selbstbeschreibungen, kognitiver Leistungsfähigkeit, Gesundheit und sozialen Beziehungen.
http://dx.doi.org/10.5160/psychdata.lgfr97al01
(20.12.2012)

Erste Datensätze der Münchner Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen (LOGIK) bereitgestellt
Die LOGIK-Studie ist eine breit angelegte Untersuchung zur differentiellen Beschreibung von Entwicklungsverläufen kognitiver Kompetenzen und persönlicher Merkmale. Sie umfasst 9 verschiedene Entwicklungsbereiche, darunter u.a. Intelligenz, Psychomotorik, Gedächtnis, soziale Kompetenz und moralisches Urteilen und Handeln. Die Studie erstreckt sich über 11 Erhebungswellen, beginnend bei Kindern von 4 Jahren bis ins Erwachsenenalter mit ca. 23 Jahren.
Aus dem Bereich „Moralische Entwicklung“ werden nun insgesamt 16 Forschungsdatensätze über PsychData bereitgestellt, die komplett bearbeitet und dokumentiert wurden. Weitere Datensätze der LOGIK-Studie werden nach abgeschlossener Aufbereitung folgen.
http://dx.doi.org/10.5160/psychdata.nrgd05lo30
(24.10.2012)

Arbeitsgruppe: "Weitergabe von Forschungsdaten" auf dem DGPS-Kongress vom 23.-27. Sept. 2012
Auf dem 48. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPS) in Bielefeld wird sich die Arbeitsgruppe "Weitergabe von Forschungsdaten: Beispiele aus der Psychologie und benachbarten Disziplinen" mit der Verbreitung von Data Sharing in der psychologischen Forschungskultur auseinandersetzen. Verschiedene Initiativen aus der Psychologie und psychologienaher Fächer - darunter auch PsychData - werden ihre unterschiedlichen Serviceangebote und -schwerpunkte vorstellen.
Die Arbeitsgruppe findet am
Mi., den 26.09.2012 von 8:30h-10:00h im Raum V2-200 statt.
http://www.dgpskongress.de/...anker_session_2700
(21.09.2012)

APA startet ihr erstes Open Methodology, Open Data, Open Access Journal: Archives of Scientific Psychology
"Archives of Scientific Psychology" unterscheidet sich von bisherigen APA-Journals vor allem durch seine Publikationsanforderungen: Zum Einen muss der Autor bei Einreichung seines Artikels einen Fragebogen ausfüllen, der Aufbau, Methode, Ergebnisse und Schlußfolgerungen der Studie beschreibt. Zum Anderen ist der Autor verpflichtet, seine Forschungsdaten anderen Forschern zu Reanalyse-Zwecken bereitzustellen. Außerdem werden Einreichungs- und Publikationsgebühren verlangt, die vom Autor, seiner Forschungsinstitution oder –förderern zu tragen sind. Das Journal wird alle Inhaltsbereiche der Psychologie umfassen. "And most immediately, contributors to Archives of Scientific Psychology will have signaled that they are at the vanguard of publishing practices in a new era for scientific psychology," said PhD Harris Cooper, Duke University.
http://www.apa.org/pubs/journals/arc/index.aspx
(04.09.2012)

PsychData-Vortrag auf dem ICP 2012, Südafrika:"Sharing research data in psychology: Resistance, benefits and initiatives"
Auf dem XXXth International Congress of Psychology (ICP) vom 22.-27. Juli in Kapstadt, Südafrika, beteiligt sich PsychData mit einem Vortrag im Symposium "German longitudinal data resources for the social sciences: A view on the potential for psychology". Neben PsychData werden die Datenangebote von SOEP, SHARE, pairfam und NEPS präsentiert. Das Symposium findet am Do., 26. Juli von 13:20h-15:20h statt.
http://www.icp2012.com
(06.07.2012)

RatSWD Working Paper 200: Open Access - nur Texte oder auch Primärdaten?
Prof. em. Dr. J. Fahrenberg diskutiert in seinem Beitrag in der vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) veröffentlichten Working Paper Series die Handhabung von "Open Data" im Fach Psychologie: "Wie werden es die Psychologinnen/ Psychologen künftig in ihrer Forschung und Methodik halten, grundsätzlich und insbesondere bei den mit öffentlichen Mitteln (Universitäten, DFG u.a.) gewonnenen Daten: Privatisierung und Zurückhaltung oder Offenheit und Teilhabe?"
http://www.ratswd.de/download/RatSWD_WP_2012/RatSWD_WP_200.pdf
(04.07.2012)

Thomson Reuters announces Data Citation Index for Discovering Global Data Sets
The Intellectual Property & Science division of Thomson Reuters announced that it will preview at the American Library Association Conference (ALA) the Data Citation IndexTM, an upcoming research resource within the Web of KnowledgeSM to facilitate the discovery, use and attribution of data sets and data studies, and link those data to peer-reviewed literature. "The Data Citation Index will revolutionize the way data sets are discovered and utilized," said Keith MacGregor, executive vice president of Thomson Reuters. "It will enable researchers, institutions and funders to gain a comprehensive view into the origins of research projects and influence the future paths they take, while also eliminating the duplication of work and speeding the scientific research process." (Press Release, Thomson Reuters, 22.06.2012)
http://www.reuters.com/article/2012/06/22...
(25.06.2012)

ZPID Vortragsreihe: Pawlow, Turing und OpenAccess - Gedanken zur Konditionierung in der Informatik
Am Mittwoch, 13.06.2012 wird Dr. Marc Herbstritt im Rahmen des Kolloquiums des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) einen Einblick in die spezifischen Publikationspraktiken der Informatik geben und die Konstellation bezüglich OpenAccess und OpenData Initiativen analysieren. Der psychologische Begriff der Konditionierung wird im Vortrag als Gehstock dienen, um in der - gefühlt unwegsameren - Publikationslandschaft nicht das Gleichgewicht zu verlieren und möglicherweise den richtigen Weg aufzuzeigen.
Marc Herbstritt ist Mitglied im wissenschaftlichen Stab des Leibniz-Zentrums für Informatik (Schloß Dagstuhl), wo er neben seiner Mitarbeit bei der Programmplanung insbesondere die OpenAccess-Verlagsaktivitäten koordiniert und verantwortet.

Pawlow, Turing und OpenAccess - Gedanken zur Konditionierung in der Informatik
Dr. Marc Herbstritt
Mi., 13:06.2012, 18:00h-19:00h
Universität Trier, Gebäude D, Raum D141
http://www.uni-trier.de/index.php?id=12274....
(05.06.2012)

DataCite summer meeting at June 14th in Copenhagen
The DataCite summer meeting will have the theme “DIGITAL RESEARCH DATA IN PRACTICE: solutions for improving discovery, access and use”. DataCite is an international consortium which aims to improve data citation in order to establish easier access to scientific research data, to increase acceptance of research data as legitimate, citable contributions to the scientific record, and to support data archiving. Te summer meeting will be aligned to the international Nordbib conference “Structural frameworks for open, digital research – strategy, policy & infrastructure ” in Copenhagen from June 11.-13.
Registration for both events is open through the official NordBib conference page.
http://www.ereg.me/ehome/index.php?eventid=35553
The summer meeting programme is available on http://www.datacite.org/node/62
(14.05.2012)

Hinweis: Änderung des Veranstaltungsbeginns!
PsychData auf der TEAP in Mannheim vom 01.-04. April 2012
Der Beginn der Informationsveranstaltung von PsychData auf der TeaP 2012 wurde um 15 Minuten nach hinten verschoben. Die Veranstaltung "PsychData - Sharing research data in Psychology" findet statt:

Montag, 13:05h-13:35h
Dienstag und Mittwoch, 12:45h-13:15h
im Audimax (A3)
Ankündigung (Langversion)

http://teap.de/index.php/teap2012/mannheim
(30.03.2012)

PsychData auf der TEAP in Mannheim vom 01.-04. April 2012
Auf der Tagung experimentell arbeitender Psychologen (TEAP) informiert PsychData über seine Angebote. Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltung:

PsychData - Sharing research data in Psychology
Montag, 12:50h-13:10h
Dienstag und Mittwoch, 12:30h-13:00h
jeweils im Audimax (A3)
Ankündigung (Langversion)

Für Gespräche und Fragen stehen wir außerdem am ZPID-Infostand für Sie zur Verfügung.

http://teap.de/index.php/teap2012/mannheim
(26.03.2012)

Buchveröffentlichung: Langzeitarchivierung von Forschungsdaten: Eine Bestandsaufnahme
In diesem neuen Buch berichten Wissenschaftler über die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten in 11 verschiedenen Fachdisziplinen, darunter z.B. Sozialwissenschaften, Psycholinguistik, Altertumswissenschaften, Klimaforschung, Medizin u.a.. Neben den Berichten zur gängigen Praxis im Umgang mit Forschungsdaten werden auch Handlungsempfehlungen gegeben.
Die Publikation ist auf Initiative des deutschen Kompetenznetzwerks zur digitalen Langzeitarchivierung nestor und der D-Grid Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH entstanden. Eine Online-Version wird auf den Seiten des nestor Kooperationsverbundes bereitgestellt. Parallel ist eine Print-Version im vwh-Verlag in Kooperation mit dem Universitätsverlag Göttingen erschienen.
Die Online-Version findet man unter
http://nestor.sub.uni-goettingen.de/bestandsaufnahme/index.php
(22.03.2012)

GESIS Summer School in Survey Methodology on August 9 to 25, 2012 in Cologne
The GESIS Summer School will take place from August 9 to 25, 2012 at the University of Cologne, Germany. It will not only give a broad overview of survey methods, but provide an opportunity to deeply engage with the different tasks of survey design and implementation (such as measurement, questionnaire design, sampling, nonresponse and fieldwork monitoring), with different survey modes (such as mail and web surveys), and research designs involving surveys (such as mixed methods, factorial surveys, and cross-national surveys). The programme includes refresher courses, main courses around 10 themes, a stimulating evening as well as a social programme. The event is designed for doctoral students and junior researchers who wish to conduct their own survey or to improve their understanding of the generation and quality of existing survey data.
http://www.gesis.org/en/events/gesis-summer-school/
(15.02.2012)

Workshop "Metadata and Persistent Identifiers for Social and Economic Data" am 07./08. Mai 2012 in Berlin
Dieser gemeinsam von RatSWD, GESIS, ZBW , Nestor Projekt und IZA organisierte Workshop befasst sich mit der Rolle von Metadaten im Zusammenhang mit "Persistent Identifiers". Durch die steigende Zahl digitaler Objekte wie Datensätze und Forschungsarbeiten gewinnen „Persistent Identifier (PI)“ zunehmend an Bedeutung. Aber erst durch die Zuweisung von Metadaten zu PIs wird eine sinnvolle und nachhaltige Identifizierung von digitalen Objekten möglich. In dem Workshop werden internationale Experten über den aktuellen Stand in der Praxis des Metadaten- und PI-Managements informieren. Auch PsychData wird einen Beitrag zur "Best Practice in Metadata Generation" vorstellen. Das ausführliche Programm sowie das Registrierungsformular finden sich unter
http://www.ratswd.de/ver/WS_PID_2012.php
(09.02.2012)

Abschlussveranstaltung des Projekts "BW-eLabs" am 23. Januar 2012
Das Projekt "BW-eLabs - Wissensmanagement in virtuellen und remote-Laboren" (http://www.bw-elabs.org) wird am 23. Januar 2012 in Stuttgart in einer Abschlussveranstaltung "Forschungsdatenmanagement in Online-Laboren" über die Projektergebnisse berichten. Das Projekt BW-eLabs lief vom Juli 2009 bis Dezember 2011 und wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Ziel des Projekts war die Erweiterung des Zugriffs auf heterogene experimentelle Ressourcen (remote und virtuell) zur nachhaltigen Erschließung und Nutzung von Rohdaten und Experimenten für Forschungs- und Ausbildungszwecke.
Die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung ist kostenlos, es wird jedoch um vorherige Anmeldung über die Homepage des Projekts gebeten:
https://www.rus.uni-stuttgart.de/projekte/bw-elabs...
(19.01.2012)

News 2011

RatSWD Working Paper Series: Forschungsdaten in der Psychologie
In der vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) veröffentlichten Working Paper Series ist die Zusammenfassung des Forums "Forschungsdaten in der Psychologie: Disziplinspezifische und disziplinübergreifende Bedürfnisse" erschienen. Das Forum fand auf der 5. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten statt. Die Zusammenfassung enthält neben den einzelnen Beiträgen auch eine ausführliche Darstellung der jeweils anschließenden Diskussionen.
http://www.ratswd.de/publ/workingpapers_11.php
(14.12.2011)

Forschungsdaten zu einer Untersuchung mit der California-F-Scale bereitgestellt
Erreichen ehemalige Angehörige der Waffen-SS und SS höhere Werte auf der California-F-Scale (sogenannte "Faschismus-Skala") von Adorno als Wehrmachtsangehörige? Dieser Frage ging eine Untersuchung nach, die 1966 von J.M. Steiner und J. Fahrenberg durchgeführt wurde. Die zugehörigen Forschungsdaten werden nun von PsychData für Wissenschaft und Lehre bereitgestellt. Ausführliche Informationen zur Studie stehen unter
http://www.psychdata.de/...id=srjn66ei02
(24.11.2011)

PsychAuthors-Profile jetzt mit Hinweisen auf Forschungsdatensätze
Die Autorenprofile der PsychAuthors-Plattform enthalten jetzt Hinweise zu Forschungsdatensätzen, die über PsychData bereitgestellt werden. Damit wird das Profil der wissenschaftlichen Aktivitäten eines Autors um den wichtigen Aspekt des "Data Sharing" ergänzt. Ein Beispiel für ein Profil mit eingebundenen Forschungsdaten findet sich unter
http://www.zpid.de/psychauthors/...
(21.10.2011)

Workshop: Introduction to the analysis of incomplete data sets
Am 15. und 16.12.2011 wird Prof. Dr. Tenko Raykov in Darmstadt eine Einführung in die Missing-Data-Analyse halten. Nach Erläuterung der theoretischen Konzepte werden die präsentierten Methoden anhand praktischer Beispiele eingeübt. Der 2-tägige Workshop richtet sich an empirisch arbeitende Forscher der Wirtschafts-, Erziehungs-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter
http://www.dgps.de/view.php?id=TiWEob
(18.10.2011)

Vorstellung des Handbuchs „Forschungsdatenmanagement“ auf der Frankfurter Buchmesse
Am Sa., 15.10.2011 um 14:15 h wird das Handbuch auf dem "Hot Spot Professional & Scientific Information" Halle 4.2, P 457 präsentiert. Das von Prof. Dr. Büttner, Prof. Dr. Hobohm und MLIS Lars Müller herausgegebene Handbuch behandelt zentrale Aspekte des Forschungsdatenmanagements aus informationswissenschaftlicher und anwendungsbezogener Perspektive disziplinübergreifend. Es wird im Verlag Bock+Herchen erscheinen und gleichzeitig open access auf dem edoc-Server der FH Potsdam zur Verfügung gestellt.
http://de.book-fair.com/fbf/programme/calendar_of_events/...
(11.10.2011)

Workshop zur Sekundärnutzung von Daten
auf der 7. Tagung der Fachgruppe Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie (AOW-Tagung)

Zusammen mit dem Datenservicezentrum Betriebs- und Organisationsdaten (DSZ-BO) veranstaltet PsychData auf der AOW-Tagung in Rostock den Workshop: „Sekundärnutzung arbeits-, organisations- und wirtschaftspsychologischer Forschungsdaten: Archivierungsmöglichkeiten für Datenproduzenten und Nutzungsmöglichkeiten für Forscher“. Der Workshop findet am 09. Sept. 2011 von 8:45h bis 10:30h statt. Eine genaue Beschreibung der Inhalte sowie das Anmeldeformular finden Sie unter
http://www.aow2011.de/Workshop-5.55.0.html
(30.08.2011)

DataCite veröffentlicht Liste von Datenrepositorien
Initiiert durch die British Library, BiomedCentral und dem Digital Curation Centre stellt DataCite eine Liste von Datenrepositorien zusammen. Ziel ist eine Übersicht für Forschende, die Forschungsdaten suchen oder selbst weitergeben möchten. Die Liste befindet sich im Aufbau, weswegen um Mitarbeit bei der Zusammenstellung gebeten wird. Bereits auf der Liste zu finden ist auch PsychData, das Forschungsdatenzentrum für die Psychologie.
DataCite ist eine internationale Organisation, die sich für die Vereinfachung des Zugangs zu Forschungsdaten einsetzt.
http://datacite.org/repolist
(24.08.2011)

Daten der "National Child Development Study" führen zu neuen Erkenntnissen
Welche prognostische Bedeutung haben seelische und körperliche Erkrankungen in der Kindheit für für den wirtschaftlichen Erfolg der Betroffenen im Verlauf des weiteren Lebens? Alissa Goodman, Robert Joyce und James P. Smith sind dieser Frage auf Basis der Daten der "National Child Development Study" (NCDS) nachgegangen. Bei der NDCS handelt es sich um eine Längsschnittstudie von 17.634 Kindern, die in Großbritannien während einer bestimmten Woche im März des Jahres 1958 geboren wurden. Bisher wurden Daten zur körperlichen und psycho-sozialen Entwicklung in 9 Wellen erfasst, zuletzt 2008/9, im Alter von 50/51 Jahren der Studienteilnehmer. Die Daten der Studie kann jeder Nutzer zu Forschungszwecken aus dem Datenarchiv des "Economic and Social Data Service" herunterladen (http://www.esds.ac.uk).
Auf der Basis einer Analyse dieser Daten kamen Goodman, Joyce und Smith zu dem Schluss, dass psychische Störungen in der Kindheit weit schwerwiegendere Folgen während des weiteren Lebens haben als körperliche Gesundheitsprobleme. So war das Haushaltseinkommen von Personen, die als Kinder psychische Probleme hatten, im Alter von 50 Jahren deutlich geringer als von Personen, die in ihrer Kindheit mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatten.
Die Studie ist ein weiteres Beispiel für den wissenschaftlichen Nutzen der Langzeitarchivierung von psychologischen und sozialwissenschaftlichen Daten und der Praxis des "Data Sharing". Eine Reihe von Längsschnittstudien finden sich auch im psychologischen Datenarchiv PsychData des ZPID.
Quelle: Proceedings of the National Academy of Science, Vol. 108(159), 6032-6037. Online-Veröffentlichung am 28. März 2011, doi: 10.1073/pnas.1016970108. (13.07.2011)

RatSWD Working Paper Nr. 179: Disziplinspezifische Aspekte des Archivierens von Forschungsdaten am Beispiel der Psychologie
Das 179. Working Paper des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) befasst sich mit den Spezifika der Datenproduktion und -archivierung im Fach Psychologie. In der RatSWD Working Papers Reihe werden konzeptionelle und historische Arbeiten publiziert, die sich mit der Gestaltung der statistischen Infrastruktur und der Forschungsinfrastruktur in den Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften beschäftigen.
http://www.ratswd.de/download/RatSWD_WP_2011/RatSWD_WP_179.pdf
(01.06.2011)

Workshop „Metadaten zur Qualitätssicherung von Forschungsdaten“
Am 13. April fand im FIZ Karlsruhe, dem Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, ein eintägiger Workshop statt, in dem Herausforderungen bei der Erstellung von qualitativ hochwertigen Metadaten diskutiert wurden. An der Expertenrunde mit ca. 25 Vertretern/innen verschiedener Fachdisziplinen war auch PsychData beteiligt.
Die Impulsreferate zu den einzelnen Diskussionsthemen finden Sie unter:
http://www.fiz-karlsruhe.de/escience_events.html?&L=1
(24.05.2011)

Stärkere Integration der Psychologie in den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
Für die vierte Berufungsperiode sind die sechzehn Mitglieder des RatSWD vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufen worden. Diese setzen sich aus 8 gewählten Vertretern/innen der empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung und 8 Vertretern/innen der Datenproduktion zusammen. Durch die Wahl von Prof. Dr. E. Brähler, PD Dr. B. Rammstedt und Prof. Dr. F.-M. Spinath zu Vertretern/innen der empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung ist eine stärkere Integration der Psychologie in den RatSWD realisiert worden. Der Vorsitzende Gert G. Wagner und die stellvertretende Vorsitzende Notburga Ott wurden in ihren Ämtern bestätigt.
PsychData, das psychologische Datenarchiv des ZPID, ist seit 2010 Mitglied in der vom RatSWD zertifizierten Forschungsdateninfrastruktur.
http://idw-online.de/de/news421206
(10.05.2011)

Science Special Online Collection: Dealing with Data
Das Magazin Science hat eine Spezialausgabe herausgebracht, in der auf Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der stetig zunehmenden Datenflut in der wissenschaftlichen Forschung eingegangen wird. Diskutiert werden sowohl die Herausforderungen als auch die Potentiale, die sich bei der Realisierung einer gelungenen Datenorganisation ergeben. Diese Spezialausgabe ist (nach einmaliger Registrierung) frei verfügbar unter:
http://www.sciencemag.org/site/special/data/
(28.03.2011)

Beitrag "Toolbasierte Datendokumentation in der Psychologie" auf der ISI 2011
Auf dem 12. Internationalen Symposium der Informationswissenschaften (ISI) vom 09.-11. März 2011 in Hildesheim beteiligte sich PsychData mit einem Beitrag, in dem das von PsychData entwickelte Tool zur forschungsbegleitenden und retrospektiven Dokumentation von psychologischen Forschungsdaten vorgestellt wurde.
http://www.isi2011.de/programm/vortrag.php?id=5
(24.03.2011)

Workshop "Persistent Identifiers for the Social Sciences" on 01/02. February in Bonn
The workshop, coorganized by GESIS, The German Data Forum (RatSWD) and the IDSC of IZA will bring together international experts to inform participants about proper, formal and machine actionable citation of datasets used in empirical research and the role of Persistent Identifiers in this context. On February 2, Erich Weichselgartner of PsychData team will give a talk about: "Identifying psychological research data in the digital environment"
http://www.iza.org/conference_files/PeIdSS2011/viewProgram?conf_id=2013
(27.01.2011)

News 2010

5. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten am 13./14. Januar in Wiesbaden
Die vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) organisierte Konferenz beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Erweiterung der Forschungsdateninfrastruktur für die Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Zum Thema "Zugang zu Daten in der Psychologie" wird ein Forum stattfinden, das disziplinspezifische und disziplinübergreifende Bedürfnisse an die Dateninfrastruktur erörtert. Beiträge zu den verschiedenen Foren können noch bis zum 31. Oktober eingereicht werden. Die Anmeldung einer Posterpräsentation ist bis zum 25. November möglich.
Nähere Informationen zur Teilnahme, Beitragseinreichung, Reisekostenzuschüssen, Posterprämierung, u.a. finden Sie unter
http://ratswd.de/5kswd/konferenz.html
(28.10.2010)

PsychData auf dem DGPS-Kongress in Bremen vom 27.-30. September 2010
Das psychologische Datenarchiv PsychData wird auf dem 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen mit zwei Vorträgen vertreten sein:

Günther, A.: „Open Data and Data Sharing: Neue Perspektiven im Umgang mit Forschungsdaten in der Psychologie“
Arbeitsgruppe: Digitales wissenschaftliches Arbeiten in der Psychologie.
Di, den 28.09.2010 um 10:15 h – 11:45 h, Raum Franzius.

Dehnhard, I: „Das psychologische Datenarchiv PsychData: Bereitstellung und Archivierung von psychologischen Forschungsdaten“
Arbeitsgruppe: Potentiale großer Längsschnittstudien: SOEP, Pairfam, AIDA und NEPS als scientific use files.
Mi., den 29.09.2010 um 15:00h – 16:30h, Halle 4.1 A.

Selbstverständlich können Sie sich auch am ZPID-Infostand über PsychData informieren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
http://www.dgps-bremen.de
(23.09.2010)

Expert Conference on Open Access and Open Data in Cologne, 13th-14th December 2010
"Open Access - Open Data" is an expert conference that will take a closer look how the Open Access movement has developed within the last five years and what is going to happen within the next five to ten years. In addition to Open Access for publications, this conference will also concentrate on research data. Some of the issues in discussion (i.e. on the property of data) remind of the controversy on Open Access. But there are new aspects, too, like incentives for scientists to publish their data and metadata issues. This Expert Conference will act as a cutting-edge forum describing the state of the art and venturing a glimpse into the future.
http://www.oaod2010.de/index.php?id=home
(20.08.2010)

"Mit Datenproduktion und -weitergabe Reputation erwerben."
Kommentar von Gert Wagner zu den „Grundsätzen zum Umgang mit Forschungsdaten“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen.
Unter dem Titel "Forschungsdaten: Wettbewerb wichtiger als zentrale Planung" weist Gert Wagner (Leiter des Sozio-oekonomischen Panels am DIW Berlin und Vorsitzender des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten) auf die forschungsstrategische Bedeutung der Anerkennung der Datenproduktion, der Archivierung und des Zugangs („data sharing“) als eigenständige Leistungen innerhalb des Wissenschaftssystems hin.
http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.358694.de
(28.07.2010)

Siebter Workshop des FDZ der Rentenversicherung in Berlin
Am 18. und 19. Juni 2010 findet der siebte Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV) am und in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) statt. Themen des Workshops sind u.a. Rehabilitation, Erwerbsminderung, Migration sowie Einkommensmobilität und –ungleichheit. Anmeldeschluss ist der 07.Juni 2010.
Das FDZ-RV ist beim Grundsatz- und Querschnittsbereich der Deutschen Rentenversicherung Bund angesiedelt. Seine Aufgabe ist die Bereitstellung von prozessproduzierten Mikrodatensätzen für die nicht-kommerzielle Wissenschaft und Forschung.
http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/FdzPortalWeb/...
(28.05.2010)

National Science Foundation (USA) fordert Datenmanagement-Plan
In einer neuen Richtlinie will die National Science Foundation (NSF) festgelegen, dass jedem Förderantrag auch ein zweiseitiger Datenmanagement-Plan beigelegt werden muss. Dies sei der erste Schritt in Richtung Open Access für aus öffentlichen Geldern finanzierte Forschungsdaten. Mit der neuen Richtlinie würden Wissenschaftler zumindest dazu gezwungen, über das eigene Datenmanagement nachzudenken: "The important thing is that it puts people on notice that they have to think about it, maybe for the first time."
http://news.sciencemag.org/scienceinsider/2010/05/nsf-to-ask-every-grant-applicant.html
(12.05.2010)

Umweltprobenbank Online
Die Umweltprobenbank des Bundes sammelt und archiviert seit 1985 Proben, mit denen die Qualität der Umwelt dokumentiert und bewertet werden kann. Damit stellt sie ein Archiv sowohl des aktuellen als auch der vergangenen Umweltzustände Deutschlands dar. Durch die langfristige Aufbewahrung der Umwelt- und Humanproben werden auch retrospektive Analysen ermöglicht, um z.B. Veränderungen der (Schad)stoffbelastung im Laufe der Zeit verfolgen zu können.
http://www.umweltprobenbank.de/
(12.05.2010)

Data Cite Summer Meeting in Hannover
Am 07. und 08. Juni 2010 wird in Hannover das Data Cite Summer Meeting stattfinden. Dieses erste Meeting seiner Art wird von dem internationalen Konsortium Data Cite sowie der Technischen Informationsbibliothek (TIB) organisiert. Unter dem Motto „„Making datasets visible and accessible“ werden sich Wissenschaftler von Datenzentren und Interessierte über Erfahrungen, Workflows und Best Practise im Umgang mit Forschungsdaten auszutauschen können.
Der global ausgerichtete Verein Data Cite hat es sich zum Ziel gesetzt, Wissenschaftlern den Zugang zu Forschungsdaten über das Internet zu erleichtern, die Akzeptanz von Forschungsdaten als eigenständige, zitierfähige wissenschaftliche Objekte zu steigern und die Datenarchivierung zu unterstützen, um Ergebnisse überprüfbar und Daten für eigene Forschungszwecke nachnutzbar zu machen.
http://www.tib-hannover.de/fileadmin/datacite-summer.html
(11.05.2010)

PsychData neues Mitglied im Ausschuss FDZ/DSZ des Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
Seit März 2010 ist das Forschungsdatenzentrum des psychologischen Datenarchivs PsychData Mitglied in der vom RatSWD zertifizierten Forschungsdateninfrastruktur. Der RatSWD hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nutzung und den Zugang zu sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Daten zu fördern. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Erweiterung und Verbesserung der Forschungsdateninfrastruktur.
http://www.ratswd.de/dat/fdz.php
(01.04.2010)

Englische Regierung macht mit beim »data sharing«
Die englische Regierung stellt ihre Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung: »The government is opening up its data for other people to re-use.« Die Daten werden im Internet unter http://data.gov.uk/ bereitgestellt. Die Schlagwortsuche ist möglich. Mit »psychology« findet man sieben Datensätze, zum Beispiel zum Zusammenhang von Armut und psychisch bedingten Todesfällen (»Health Poverty Index - Situation of Health: Psychological morbidity.«).

Re-Analyse 10 Jahre alter Daten bestätigt Relativitätstheorie
Die erneute Auswertung der Messergebnisse eines vor mehr als zehn Jahren ausgeführten Experiments mit einer höheren Präzision erbrachte diese im ursprünglichen Design nicht vorhergesehene Erkenntnis. Am Beispiel der Physik wird deutlich, wie wichtig die Archivierung und Bereitstellung von Forschungsdaten ist.
http://www.nature.com/nature/journal/v463/n7283/full/nature08776.html

Relaunch der Seiten von PsychDataZPID
Im Zuge der Umgestaltung des Portals des ZPID wurden auch die Seiten des psychologischen Datenarchivs des Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation in ein neues Gewand gehüllt.

Langzeitarchivierung zum Anschauen
Das kopal-Projekt hat einen sehr anschaulichen Kurzfilm zum Thema Langzeitarchivierung erstellt. In diesem werden Probleme und Abläufe der Archivierung einleuchtend in einer Flash-Animation erläutert.
kopal-Demonstrator

Von einem, der auszog eine Metaanalyse durchzuführen
Jelte Wicherts von der Universität Amsterdam, hat einen sehr ernüchternden Artikel über seine Erfahrungen beim Datensammeln geschrieben.
Wicherts, J.M., Borsboom, D., Kats, J., & Molenaar, D. (2006). The poor availability of psychological research data for reanalysis. American Psychologist, 61, 726-728.



Weitere Informationen

Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)
Forschungsdatenzentrum für die Psychologie
Universitätsring 15
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2877
Fax: +49 (0)651 201-2071



http://www.zpid.de

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